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Schwimmen, Baden und Wassersport | Seychellen

Auf den Seychellen hat man an vielen Hotels die Möglichkeit, vom Hotelgrundstück oder sogar vom eigenen Zimmer aus unmittelbar auf einen sauberen, feinsandigen Strand zu spazieren und im klaren, türkisfarbenen Meer zu baden, ohne dass man sich dabei nennenswerten Gefahren aussetzt – sofern man allgemein übliche Umsicht und Vorsicht walten lässt. Einziges „Problem“ ist für Schwimmer, dass die Strände oft sehr flach abfallen und man weit hinauslaufen muss, um tatsächlich den Grund unter den Füßen zu verlieren. Gerade dadurch ist das Meer auf den Seychellen aber auch sehr kinder- und nichtschwimmerfreundlich.

Dort, wo der Küste keine Korallenriffe vorgelagert sind, fällt der Boden steiler ab. An solchen Stellen kann aber auch, je nach Inselseite und Jahreszeit, eine kräftige Brandung herrschen. Außerdem sollte man sich vor Unterwasserströmungen in acht nehmen und auf jeden Fall Warnschilder beachten, die mancherorts aufgestellt sind.

Ein Allroundstrand für Baden, Schwimmen und Wassersport ist die Beau-Vallon-Bucht mit ihren zahlreichen Hotels und entsprechend vielen Möglichkeiten, Wassersportausrüstung auszuleihen. Hier werden Wasserski, Jetski, Bananenreiten, Segeln, Fallschirmsegeln und vieles mehr angeboten, und nur hier ist motorisierter Wassersport erlaubt. Nichtmotorisierte Wassersportmöglichkeiten hingegen sind auch an vielen anderen Hotels reichlich vorhanden. Durch die Konzentration der lärmenden Sportarten möchte man einerseits der Nachfrage nach solchen Aktivitäten Rechnung tragen, andererseits aber auch dem Ruhebedürfnis anderer Urlauber.

Die besten Badestrände auf Mahé sind die Buchten an der Ostseite der Beau-Vallon-Bucht sowie der Strand im Süden der Bucht zwischen April und Oktober sowie Grand’ Anse, Anse à la Mouche, Anse Soleil und Anse Intendance von Oktober bis April. Auf Praslin sind Anse Lazio, Anse Georgette und Anse Kerlan von April bis Oktober zu empfehlen, die Anse Volbert (Côte d’Or) ganzjährig, und auf La Digue Grand’ Anse, Petite Anse und Anse Cocos von Oktober bis April und natürlich die legendäre und unverwechselbare Anse Source d’Argent.

Zum Windsurfen sind die stärkeren Winde während des Südostmonsuns (von Mai bis September) ideal, wenn die mittlere Windgeschwindigkeit 12 bis 15 Knoten beträgt und zur Hochsaison im Juli und August sogar auf bis zu 25 Knoten ansteigt. Einige Hotels und unabhängige Anbieter auf Mahé verleihen Bretter. Besonders anspruchsvolle Brettsegler können auch das eigene von zu Hause mitbringen. Die verschiedenen Fluggesellschaften bieten unterschiedliche Konditionen für die Mitnahme von Sportgepäck.

Wellenreiten (Surfen) ist auch vor Mahé, Praslin und La Digue ein beliebter Zeitvertreib, jedoch muss dort besonders auf Strömungen und Unterwasserriffe geachtet werden. Surfer sollten auf jeden Fall eigene Bretter mitbringen, denn ein Verleih ist nicht vorhanden. Gute Surfreviere auf Mahé sind Grand’ Anse, Anse aux Poules Bleues und Carana Beach zwischen Mai und September und Soleil d’Or zwischen November und Mai. Außerdem empfehlenswert sind Anse Kerlan auf Praslin und Grand’ Anse auf La Digue. 

Kitesurfen ist auch sehr beliebt, besonders während der windigeren Jahreszeit auf den Seychellen. Es wird auch hier empfohlen, die eigene Ausrüstung mitzubringen. Flüge in einem Schleppfallschirm (Parasailing), gezogen von einem Motorboot, werden an der Beau Vallon Bay auf Mahé angeboten.

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